Schach in Poll

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Aktuelle Meldungen des Poller Schachesels

30. Juni 2010
Schachesel melden neue Mannschaften
Die Poller Schachesel starten mit zwei guten Mannschaften in die neue Saison. Für die erste Mannschaft, die in der Bezirksklasse spielt, hat der SK Poller Schachesel dem Kölner Schachverband die folgende Reihenfolge gemeldet:

1. Heiner Viefhues
2. Thomas Schumacher
3. Dieter Klemm
4. Hartmut Schergel
5. Nikolaj Wacker
6. Hermann Meuter
7. Igor Makaron
8. Leo Oberscheidt
9. Valerius Eggert

Mannschaftsführer ist Leo Oberscheidt.

Die zweite Mannschaft spielt nach dem Aufstieg in die erste Kreisklasse in dieser Aufstellung:

1. Dr. Irakli Khodjashwili
2. Florian Bold
3. Dr. Abraham Polotovski
4. Gaspar Krämer
5. Klaus Sauer
6. Dr. Werner Zitz
7. Hans-Dieter Heuchert
8. Gerd Riemer
9. Bernhard Deyke
10. Herbert Fromme

Hier führt Bernhard Deyke die Mannschaft.

Bei den jetzt gemeldeten Mannschaften gab es einige Veränderungen gegenüber der zunächst geplanten Aufstellung. Allen Schachfreunden sei an dieser Stelle für ihre Flexibilität gedankt. Besonderer Dank gilt aber Leo Oberscheidt, der sich als Mannschaftsführer für die erste Mannschaft zur Verfügung gestellt hat. „Frage nicht, was dein Schachklub für dich tun kann, sondern was du für deinen Schachklub tun kannst!“ John F. Kennedy hat das nicht gesagt, aber was Ähnliches.
Bernhard Deyke

19. Juni 2010
Uwe Grabowski: Ein Nachruf von Roland Wassenich

Hans Werner Kettenbach hat einmal angemerkt, dass sich das Schach literarisch kaum verwerten lässt, was auch daran liege, dass es für Vergleiche mit dem Leben nicht tauge, und dass, was dazu zu sagen sei, bereits gesagt worden ist. Ich möchte anfügen: Es taugt auch nicht für Vergleiche mit dem Tod.

Sprechen wir also vom Schach, einem Spiel, das man das Königliche nennt. Man spricht ihm eine besondere Schönheit zu, die in der Logik und gedanklichen Tiefe begründet ist. Und doch bleibt es ein Spiel. Wer dieses Spiel zum Hobby und Zeitvertreib erkoren hat, hat ihm viele kostbare Stunden geopfert. Und wer es wie wir im Verein und im Wettkampf betreibt, hat sich dazu den Kopf buchstäblich zermartert. Und doch bleibt es ein Spiel.

Die zahllosen Partien – häufig dahingeblitzt: vergessen. Das Schachwissen um Eröffnungen und Endspiele: unnütz. Es bleibt ein Spiel. Nur wenige können von sich behaupten, dass sie in diesem Metier etwas von bleibendem Wert geschaffen haben. Uwe Grabowski allerdings gehört dazu.

Uwe Grabowski mag kein Großmeister sein; er mag keine Vereinsmeisterschaft gewonnen haben und kein Turnier; und doch hat er dieses Spiel tiefer durchdrungen als die meisten unter uns Schachspielern. Er hat sich mehr Zeit gelassen: In den Schachproblemen, die er in den Jahren 1984 bis 1992 entwarf, hat er die Möglichkeiten dieses Spiels durchmessen.

Fast 20 seiner Kompositionen wurden abgedruckt, viele im Kölner Stadt-Anzeiger, einige im Stern und in den Tagezeitungen Die Welt, Hannoversche Allgemeine und Landeszeitung Lüneburg. Die Großmeister, die die Schachspalten betreuten, zollten ihm Respekt und einer schrieb ihm gar, das Thema könnte als die Grabowski-Variante in die Schachgeschichte eingehen.

Tatsächlich konnte er dem Sujet neue, überraschende Aspekte abgewinnen, ohne dass dabei Klarheit und Eleganz geopfert wurden. Kompositionen, die nicht höchsten Ansprüchen genügten, wurden wieder verworfen. Unvergessen sind die Vereinsabende, an denen Uwe wie beiläufig ein neues Schachproblem präsentierte. Es entsprach durchaus nicht seiner Art, großes Aufhebens zu machen. Vielmehr war er daran interessiert, ob wir nicht doch eine unentdeckte Nebenlösung fanden.

In die Vereinszeitung, die Jörg Kijanski und ich in der Zeit von 1986 bis 1997 betrieben, fanden aber nicht nur diese Schachprobleme, sondern auch zahlreiche andere Beiträge Eingang, die ein kluger Kopf da mit viel Geduld und Akribie ersonnen hatte. Uwe Grabowski hatte viele Talente. Er kommentierte Schachpartien, beschrieb in Artikeln u.a. die Entstehung des Vereins, er brachte Gereimtes zu Papier und zeichnete Karikaturen.

All das war mit pfiffigen, unverbrauchten Ideen durchsetzt und erfrischend zu lesen. Und wer ihn besser kannte, wusste auch, dass er ein Faible für Mathematik hatte, für Zahlenspielereien und Geometrie insbesondere.

Uwe Grabowski hat unseren Schachverein am 8. Januar 1980 mit gegründet, er hat ihn geprägt und unendlich bereichert. Er hat uns viel gegeben. Ich darf aber auch sagen, dass wir ihm viel zurückgaben. Er, der keine Angehörigen hatte, hat im Schachverein seine Familie gefunden. Die Schachfreunde unterstützten ihn, mit dem das Leben manchmal wenig Geduld hatte, in vielerlei Hinsicht. Uwe Grabowski wurde am 14. Mai 2010 durch einen Herzinfarkt viel zu früh aus unserer Mitte gerissen.
Roland Wassenich

21. Mai 2010
Uwe Grabowski ist tot

"Nimm doch den Uwe, der ist immer für ein Unentschieden gut", sagte ein erfahrener Schachesel. So kam es, daß Uwe Grabowski am 2. Mai 2010 noch einmal in der ersten Mannschaft spielte. Und der Uwe holte den halben Punkt. Nur vier Wochen später trauern wir um Uwe Grabowski. Er starb 64jährig an einem Herzinfarkt.
Uwe gehörte zu den Gründungsmitgliedern des Poller Schachesel. Vom Thekenclub bei Fred in Alt-Poll über die Gründung eines "richtigen" Vereins, der von ganz unten bis in die Bezirksklasse aufstieg, Uwe gehörte dazu. Mit seiner ruhigen, bedächtigen Art und seinem hintergündigen Humor war an den Spielabenden ein gern gesehener Esel.
Hartmut Schergel

2. Mai 2010
Am Ende nur der zweite Platz

Der letzte Spieltag sollte die Entscheidung über die Rangfolge in unserer Liga bringen: Satranc II oder PSE II. Um es kurz zu machen: Wir waren gute Gastgeber und haben den Spielern von Satranc die Punkte mitgegeben - allerdings nicht freiwillig!
Abraham Polotovski hatte einen starken Gegner, der von Anfang an keinen Zweifel daran ließ, wer das Spiel gewinnen sollte. Abraham stemmte sich mit aller Macht gegen die Niederlage, aber nach mehr als 3 Stunden gab er auf. Irakli Khodjashwili steuerte in einer soliden Partie auf einen Sieg zu, zog seine Dame in den Angriff und … hatte ein einzügiges Matt übersehen: shit, but shit happens! Auch Klaus Sauer hatte eine Gewinnpartie, berührte leicht seinen Springer – berührt, geführt – und verlor allen Druck auf die gegnerische Stellung. Sein Remis-Angebot nahm sein Gegner gerne an. Hans Dieter Heuchert hatte den jüngsten, aber keineswegs schwachen Gegner, den er schließlich souverän matt setzte. Bernhard Deyke spielte die kürzeste Partie: keine Chance gegen einen 2000er. Als er nach Figurenverlust auch noch die Dame hergeben mußte, kapitulierte er. Gerd Riemer spielte stark, wie die ganze Saison über, und setzte seinen Gegner nach Damengewinn matt.
Unsere Gäste hatten mit diesem Sieg nach eigener Aussage nicht gerechnet und freuten sich natürlich sehr über ihren ersten Platz. Wir haben ihnen sehr herzlich gratuliert und freuen uns auf ein Wiedersehen in der kommenden Saison in der 1. Kreisklasse.
Bernhard Deyke

11. April 2010
Zweite Mannschaft hat den Aufstieg sicher
Unsere zweite Mannschaft konnte Dormagen III am 11. April mit 4 zu 2 schlagen - und hat damit den Aufstieg geschafft. Die Mannschaft ist auf jeden Fall Tabellenzweiter. Erster ist Sataranc, denen die Mannschaft am letzten Spieltag zeigen will, wie stark Esel spielen.
Im Spiel ggen Dormagen handelte sich Irakli Khodjashwili die einzige Niederlage ein. Er hatte mit Schwarz einen starken linken Flügel mit einem Mehrbauern aufgebaut, spielte dann aber die letzten Züge etwas überhastet und musste so seine klug gespielte Partie verloren geben.
Abraham Polotovski und Uwe Grabowski remisierten an Brett eins und vier. Leo Oberscheidt nutzte an Brett drei gnadenlos den Fehler seines Gegners aus. Sauer sah sich einem aggressiv spielenden Toli Kyrmanis gegenüber, nahm ihm aber dann durch einen „harmlosen Bauernzug“ den Druck aus seiner Partie und brachte ihn in einem weiteren Zug seinerseits derart unter Dampf, dass er nach einigen Zügen verzweifelter Abwehr aufgab.
Hans Dieter Heuchert hatte einen Bauern und Turm mehr und beschwerte sich, dass sein junger Gegner Marcel Zerrath nicht aufgab. Die Dame gegen dessen Freibauern tauschen, und Heucherts Freibauer wäre unbehelligt ans Ziel gelangt. Aber Hans Dieter machte es spannend bis zum letzten Zug, als sein Gegner übersah, dass er seinen Freibauern hätte verwandeln können.
Aufatmen und Erleichterung: das war der Schlüssel zum Aufstieg. Wie heißt die alte Bauernregel: Ist Sankt Pankratius schön, wird guten Wein man sehn. Schließlich wurde bei der Kirche St. Pankratius gespielt. Den "guten Wein" werden wir umetikettieren in "Aufstieg in die 1. Kreisklasse." Am letzten Spieltag geht’s dann um Platz 1 oder 2 gegen Sataranc, die souverän die Tabelle anführen.
Bernhard Deyke

7. April 2010
Schachesel schlagen sich wacker in der Stadtmeisterschaft
Vier Schachesel zogen aus, um im Hauptfeld der diesjährigen Stadtmeisterschaft 2010, die über sieben Runden lief, zu spielen. Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen: Nikolay Wacker erzielte 5,5 Punkte, Thomas Schumacher 4,5 Punkte, Bernhard Deyke 3,5 Punkte
und Gerd Riemer 3,0 Punkte. Nikolay belegte damit einen hervorragenden vierten Platz. Herzlichen Glückwunsch!
Thomas Schumacher

Schachesel Nikolay Wacker


7. März 2010
Erste Mannschaft verliert gegen BSF III

Nur Thomas Schumacher an Brett 4 gewann im Meisterschaftsspiel der 1. Mannschaft gegen die Bergischen Schachfreunde III. Dazu kamen vier Remis durch Heiner Viefhues an Brett 1, Dieter Klemm an Brett 2, Nikolai Wacker an Brett 6 und Uwe Grabowski an Brett 8. Das aber war zu wenig, denn Hartmut Schergel an Brett 3, Igor Makaron an Brett 5 und Hermann Meuter an Brett 7 verloren ihre Spiele. So ging der Kampf mit 3:5 an die Gastgeber. Wacker schlug sich Uwe Grabowski, der in der 1. Mannschaft aushelfen musste und nach gut drei Stunden ein Remis erkämpfte. Pech hatte Hertmann Meuter. Nach gutem Spiel und hartem Kampf stellte er in der vierten Stunde einen Turm ein und verlor.
Hartmut Schergel

7. April 2010
Schachesel schlagen sich wacker in der Stadtmeisterschaft
Vier Schachesel zogen aus, um im Hauptfeld der diesjährigen Stadtmeisterschaft 2010, die über sieben Runden lief, zu spielen. Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen: Nikolay Wacker erzielte 5,5 Punkte, Thomas Schumacher 4,5 Punkte, Bernhard Deyke 3,5 Punkte
und Gerd Riemer 3,0 Punkte. Nikolay belegte damit einen hervorragenden vierten Platz. Herzlichen Glückwunsch!
Thomas Schumacher

31. Januar 2010
Zweite Mannschaft remis gegen Euskirchen V

Nach einer Irrfahrt durch Kuchenheim bei strahlendem Winterwetter erzielte die zweite Mannschaft ein Ergebnis, mit dem alle zufrieden waren. Sie spielte 3:3 gegen Euskirchen V. Bernhard Deyke und Gerd Riemer gewannen ihre Partien, Uwe Grabowski und Hans-Dieter Heuchert trennten sich remis von ihren Gegnern. Dr. Abraham Polotovski verlor, eine Partie verloren wir kampflos.

28. Februar 2010
Zweite Mannschaft stark gegen Worringen III

Erstmals spielte die 2. Mannschaft mit den neuen Turniergarnituren. Offensichtlich waren die meisten Spieler dadurch hoch motiviert, die Gegener vielleicht beeindruckt, denn Worringen III wurde mit 4,5 : 1.5 geschlagen.
Nachdem Klaus Sauer am 3. Brett seinen Gegner bezwang und damit den vierten Punkt sicherte, nahm Dr. Polotovski am ersten Brett in komplizierter Lage das angebotene Remis sofort an. Zuvor hatten Riemer, Heuchert und Dr. Khodjashwili ihre Partien erfolgreich beendet. Deyke musste seine Partie nach einem missratenen Abtausch verloren geben.
Damit hat sich unsere 2. Mannschaft endgültig an der Spitze der Tabelle etabliert. Diese Position soll am 11.April in Dormagen gefestigt werden, um dann am 2. Mai, dem letzten Spieltag, beim Heimspiel im Poller Haus den Aufstieg in die 1. Bezirksklasse zu besiegeln. Gegner und ebenfalls Aufstiegskandidat ist die 2. Mannschaft von Satranc (heißt im Türkischen "Schach").
Bernhard Deyke

7. Januar 2010
Erste Mannschaft fährt 7:1 gegen Schachuzipus ein

Mit einem klaren 7:1 Erfolg gegen Schachuzipus II sicherte sich unsere 1. Mannschaft einen Platz im Mittelfeld. Mit nur sechs Akteuren - Brett 6 und 7 fehlten - war Schachuzipus ins Poller Haus gekommen. Das konnte nicht gut gehen. Dieter Klemm (Brett 3) und Igor Makaron (Brett 5) spielten remis. Gewinner waren Heiner Viefhues an Brett 1, Hartmut Schergel an Brett 3 sowie Thomas Schumacher an Brett 4 - und Florian Bold, der wieder einmal einsprang, obwohl er in dieser Saison wegen Abitur kürzer treten muss.
Hartmut Schergel

24. Januar 2010
Erste Mannschaft verliert wichtiges Spiel

Nach einer Stunde Spielzeit standen die Esel gut in der Partie der Bezirksklasse gegen BSG Rheinpark II. Doch das dicke Ende kam im Spiellokal "Wilddieb": Drei zu fünf verloren und den Sprung ins gesicherte Mittelfeld verpasst. Nur der jüngste der Mannschaft, Nikolai Wacker, und Irakli Khodaswili, als Verstärkung aus der 2. Mannschaft dazugekommen, konnten ihre Partien erfolgreich beenden. Heiner Viefhues an Brett eins hatte zwar zwei Bauern mehr und kämpfte, aber mehr als ein Remis kam nicht heraus. Das zweite Remis schaffte Hermann Meuter. Fazit: Der Kampf um den Klassenerhalt wird schwer.
Hartmut Schergel

19. Januar 2010
Mitgliederversammlung der Poller Schachesel
Die Poller Schachesel wählten auf ihrer Mitgliederversammlung im Poller Haus turnusgemäß einen neuen Vorstand. Hartmut Schergel trat nach vier Jahren an der Spitze nicht wieder an und wurde mit großem Beifall als Vorsitzender verabschiedet. Neuer Vorsitzender ist Bernhard Deyke. Außerdem in den Vorstand gewählt wurden Oliver Lunnebach, Hans-Dieter Heuchert und Thomas Schumacher. In der wenig kontroversen Diskussion auf der Mitgliederversammlung ging es vor allem darum, wie mehr Mitglieder gewonnen werden können und wie das 30-jährige Jubiläum des Vereins im Jahr 2010 begangen wird.

Hartmut Schergel übergibt an Bernhard Deyke



Meldungen aus dem Jahr 2009


11. Dezember 2009
Erfolgreiches Weihnachts-Blitzturnier

Mit 15 Teilnehmern war das Weihnachts-Blitzturnier der Poller Schachesel am 11. Dezember besonders gut besucht. Wie in jedem Jahr brachten die Teilnehmer kleine, verpackte Geschenke. Der Sieger durfte als Erster aussuchen, der zweite als Zweiter und so fort. Es wurden acht Runden nach Schweizer System gespielt. Erster wurde Igor Makaron, zweiter Herbert Fromme. Das Turnier wurde mit Computerhilfe fachkundig von Thomas Schumacher geleitet. Bilder vom Weihnachtsblitz finden sich hier.

6. Dezember 2009
Zweite Mannschaft erfolgreich gegen Bergische SF

Die zweite Mannschaft schlug am 6. Dezember die sechste Mannschaft der Bergischen Schachfreunde mit 4 zu 2. An den Bettern eins und zwei spielten Dr. Abraham Polotovski und Klaus Sauer remis, an Brett drei bis fünf gewannen für uns Uwe Grabowski, Hans D. Heuchert und Bernhard Deyke. Brett sechs verloren wir kampflos.

6. Dezember 2009
Erste Mannschaft punktet gegen Porz

Am 6. Dezember gewann die erste Mannschaft mit 6 zu 2 Punkten auswärts in Porz. Bei uns haben gewonnen: Dieter Klemm (Brett 1) Irakli Khodjaswili (Brett 7), beide kampflos, Herbert Fromme, Hermann Meuter und Thomas Schumacher. Remis spielten Igor Makaron und Hartmut Schergel. An einem Brett waren wir nicht besetzt.
Hartmut Schergel

15. November 2009
Brühl klar geschlagen

Die zweite Mannschaft hat am 15. November die neunte Mannschaft des Brühler SK klar mit 5 zu 1 geschlagen. Es gewannen Dr. Khodjashwili, Oberscheidt, Sauer, Heuchert und Riemer, Deyke gab einen Punkt ab. Ausführlicher Spielbericht hier.

20. September 2009
Zweite Mannschaft stark im ersten Spiel
Die zweite Mannschaft der Poller Schachesel hat ihr Saison-Auftaktspiel mit fünf zu eins gegen Erftstadt V gewonnen. Es siegte an Brett eins Dr. Irakli Khodjashwili, an Brett zwei und drei spielten Klaus Sauer und Uwe Grabowski remis, Siege fuhren an den folgenden Brettern Hans-Dieter Heuchert, Bernhard Deyke und Gerd Riemer ein. In der zweiten Kreisklasse wird auf Beschluss der Jahreshauptversammlung des Kölner Schachverbandes nur noch mit sechs Brettern gespielt, nicht wie sonst üblich mit acht.
Bernhard Deyke

19. August 2009
Starke Mannschaften für die neue Saison gemeldet
Der Poller Schachesel hat für die Saison 2009/2010 zwei starke Mannschaften gemeldet. Die erste Mannschaft tritt in der Bezirksklasse Ost an. An Brett eins spielt Heiner Viefhues, gefolgt von Dieter Klemm und Sachar Chtcherbatow. Mannschaftsführer ist Hartmut Schergel. Die vollständige Aufstellung finden Sie hier.

Die zweite Mannschaft spielt in der zweiten Kreisklasse. Valerius Eggert, Abraham Polotovski und Dr. Irakli Khodjashwili besetzen die Spitzenbretter. Mannschaftsführer ist Bernhard Deyke. Die gesamte Aufstellung hier.

Erster Spieltag ist der 13. September 2009, der letzte Spieltag der 6. Juni 2010. Die Spiele sind öffentlich.

Unsere erste Mannschaft spielt zunächst auswärts gegen SF Mühlheim V, dann am 25. Oktober 2009 zuhause gegen TS Bergisch-Gladbach eins. Zuschauer sind herzlich willkommen (Spiellokal). Die zweite Mannschaft tritt am 20. September zuhause gegen SV Erftstadt V an.

23. Juni 2009
Reine Nervensache für die erste Mannschaft
Für die 1. Mannschaft war die Saison 2008/09 in der Bezirksklasse Ost reine Nervensache. Nach einem schlechten Start blieb sie bis zum letzten Spiel Schlusslicht der Tabelle. Dann aber kam ein überzeugender 5,5:2,5 Heimsieg ber den Brühler SK V. Und damit war klar: auch in der nächsten Saison spielt die 1. Mannschaft in der Bezirksklasse.

Der Erfolg war nicht zuletzt dem Kampfgeist der gesamten Mannschaft zu verdanken. Großen Anteil hatten die beiden Jüngsten, Florian Bold und Nikolai Wacker, an Brett 7 und 8 . Sie spielten nervenstark und gewannen ihre Partien überzeugend.

Für den Knaller der Saison hatte schon im 1. Spiel gegen SF Brück Heiner Viefhues gesorgt, unser Mann an Brett 1. Er verblüffte die Kölner Schachwelt mit einem Erfolg gegen Jefim Rotstein. Und der hat die Furcht erregende Wertungszahl von 2298.

Für die Saison 2009/10 hat sich die Mannschaft vorgenommen, gleich einen gesicherten Mittelplatz anzustreben, mit Blick nach oben.
Hartmut Schergel

23. Juni 2009
Zweite Mannschaft erreicht Saisonziel nicht
Unsere 2. Mannschaft galt von der Papierform her in der 2. Kreisklasse Ost als klarer Aufstiegskandidat. Umso enttäuschender ist der dritte Platz, den das Team in der Saison 2008/2009 erreichte.

Die beiden ersten Spieltage schienen die Favoritenrolle zu bestätigen: Mülheim VII wurde überzeugend geschlagen mit drei Remis und fünf Siegen, auch Euskirchens 4. Mannschaft musste sich geschlagen geben.

Auch der Kampf gegen Porz VII zeigte unsere Mannschaft in bester Verfassung: die drei Ersatzspieler sicherten sehr schnell zwei Punkte, an den ersten beiden Brettern waren kampflos 1,5 Punkte erreicht – alles schien gut. An zwei weiteren Brettern war es nur noch eine Frage der Zeit, bis die Gegner die Überlegenheit akzeptieren müssten. Aber dann kam das, womit keiner gerechnet hatte: an beiden auf Sieg stehenden Brettern gingen durch Unachtsamkeit Figuren verloren, statt des erhofften Sieges gab es die erste Niederlage der Saison. Sie war nicht eingeplant.

Die beiden folgenden Spieltage brachten die späteren Aufsteiger Niederkassel und Ford, gegen beide Mannschaften gab es Niederlagen. Die gegen Niederkassel schmerzte besonders, denn ein Remis oder sogar ein Sieg wären möglich gewesen. Ford hatte sich gegen Porz ebenfalls eine Niederlage eingehandelt und musste gegen uns gewinnen, wollten sie ihre Aufstiegschancen wahren. So spielten sie denn auch. Ihr Sieg war verdient.

Damit war das Saisonziel „Aufstieg“ nicht mehr zu realisieren. Entspannt wurden die letzten beiden Spieltage angegangen. Die Moral war weiterhin intakt, es wurde fair gekämpft, kein Punkt verschenkt. Mit dem dritten Tabellenplatz war sicher keiner der Mitspieler zufrieden, aber das Ziel für die nächste Saison war damit schon gesetzt: wir wollen um den Aufstieg kämpfen und werden alles in unserer Kraft stehende tun, um dieses Ziel zu erreichen, denn das Potenzial ist da.

Es spielten (in alphabetischer Reihenfolge): Deyke, Grabowski, Hesselmann, Heuchert, Dr.Khodjashwili, Oberscheidt, Dr. Polotovski, Riemer, Sauer, Wacker, Dr. Zitz.

Bernhard Deyke