Das Web-Tagebuch
Spaß und Frust im Schachalltag
Hier erfahren Sie mehr über den Schachalltag - in der Kolumne unseres Vereinsmitglieds S. Tümper.
Das Tagebuch
Dienstag, 28. Dezember 2010 - 16:56 Uhr
Geniales Weihnachtsblitzturnier
Das war ein Weihnachtsblitz am 14. Dezember, das den Eseln Spaß macht. Vierzehn Mitglieder und Gäste fanden sich im Poller Haus ein, darunter Ehrenvorsitzender Dieter Richmann, der weitere Schachfreunde aus Bad Marienberg mitbrachte. Turnierleiter Thomas Schumacher managte das Ereignis mit Hilfe einer ausgetüftelten Software, die aber mit einem Problem - komm' nicht immer zu spät, Herbert, irgendwann spielst Du gar nicht mehr mit - kaum fertig wurde und zwischendurch sogar mit dem Absturz drohte. Der Absturz des Programms wurde vermieden, gutes Blitzschach gespielt, auch einige Niederlagen unerbittlich analysiert (Heiner, beim Blitz wird NIE analysiert), und schöne Geschenke ausgewählt. Dass Jürgen gewann, war natürlich reiner Zufall, Gaspar Krämer, unser argentinischer Jungstar, kam verdient auf Platz zwei, und Berthold aus Bad Marienberg auf Platz drei. Hat Spaß gemacht. Auch weil meine Beute diesmal deutlich schmackhafter war als die drögen Kekse vom vergangenen Jahr (Danke, Edelgard).
Freitag, 11. Juni 2010 - 10:36 Uhr
Hundertprozentig korrekt
Man lernt nie aus im Schachalltag. So erging es Eurem S. Tümper beim letzten Heimspiel der ersten Mannschaft. Denn Ford III ging nach dem Motto vor: Wenn man aufsteigen will und mindestens ein Unentschieden braucht, dann muß man etwas investieren. So kam es, daß die Mannschaft eigens einen Wettkampfleiter mitbrachte. Der zählte dann auch wunderbar die Paragraphen auf, was alles erlaubt und nicht erlaubt und deshalb zu unterlassen sei. Und betonte, daß er lizensierter Schiedsrichter des Deutschen Schachbundes ist. Da lachten die Esel. Prompt drohte der Wettkampfleiter mit der roten Karte. Aber dann besann er sich, und das Spiel konnte beginnen. Fortan wachte der Wettkampfleiter mit Argusaugen über die Einhaltung der Regeln. Und er erlaubte sogar ausdrücklich einem Ford-Wettkämpfer, die Spielstätte zu verlassen und im vor der Tür geparkten Auto sein Mineralwasser zu trinken. Der Wirt vom Poller Haus duldet es nämlich nicht, wenn Getränke von zu Hause mitgebracht werden. Er denkt an seinen Umsatz. Aber wie das beim Poller Schachesel so ist, der Spieltag endete in großer Harmonie. Wir erreichten ein 4:4 und Ford III war aufgestiegen.
Montag, 24. Mai 2010 - 20:48 Uhr
Aufstieg geschafft
Der Aufstieg der zweiten Mannschaft ist geschafft - trotz der Niederlage gegen Sataranc, die sogar vermeidbar gewesen wäre. Aber die Zweite war einfach müde - lange Saison, viele Spiele, Aufstieg geschafft. In der kommenden Saison brauchen wir wieder acht Spieler statt sechs in Meisterschaftsspielen. Da kann es sogar sein, dass Schachfreund Tümper wieder mitspielt. Wir werden sehen....
Montag, 14. Dezember 2009 - 23:37 Uhr
Weihnachtsblitz und mein Magen
Wunderbares Weihnachts-Blitzturnier am 8. Dezember. Habe leider einen der hinteren Plätze belegt und nur eine Tüte Kekse abgestaubt.... Etwas drüsch. Aber dafür weiß ich jetzt, was "Schweizer System" ist - das ist ein Turnierplan, den nur der Computer versteht, und bei dessen Entzifferung der Turnierleiter plötzlich im Dialekt zu fluchen beginnt.... Klang mir verdächtig nach Schwytzertütsch, wie die Bergbewohner an unserer südlichen Grenze ihren kehligen Dialekt zu nennen pflegen.
Da kann ich nur sagen: "Neekiriisimas annim oo iyer seefe feyiyeech!" Das ist Trukeesisch, die Sprache, die in Micronesien gesprochen wird, für fröhliche Weihnachten. Wenn schon, denn schon, wenn Fremdsprache, dann wirklich fremd....
Alles Gute, Ihr Schachesel, für die Festtage und für 2010.
Sonntag, 20. September 2009 - 17:14 Uhr
Wunderbarer erster Spieltag
Heute hat die zweite Mannschaft es allen Zweiflern gezeigt. Fünf zu eins, das ist schon was. Leider durfte ich nicht auflaufen. ... hat dem Ergebnis wahrscheinlich gut getan.